16 Juli 2013

In dieser ganz besonderen Nacht

So, meine erste Rezension :) Und zwar (wie ihr schon aus Überschrift entnehmen könnt) zu dem Buch In dieser ganz besonderen Nacht von Nicole C. Vosseler. Es hat die Ehre sich zu meinen Lieblingsbüchern zählen zu dürfen, also wurde es schon öfters aus dem Schrank geholt und die Lieblingsstellen wurden dem entsprechend auch schon so oft gelesen ♥


Infos :

Autor : Nicole C. Vosseler
Verlag : cbj
Preis : 18,99 € (Gebundene Ausgabe)
Seiten : 576 Seiten
Teil einer Reihe : Nein.
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Leseprobe : Hier

Klappentext :

Zwei Seelen, wie füreinander geschaffen.
Eine Liebe, die Zeiten und Welten überwindet.
Eine Nacht, in der das Unmögliche wahr wird ...

Nach dem Tod ihrer Mutter muss Amber, die in einer deutschen Kleinstadt gelebt hat, nach San Francisco ziehen - zu ihrem Vater, den sie kaum kennt. Er ist ihr ebenso fremd wie die neue Stadt. Ein leer stehendes Haus wird zu ihrem Zufluchtsort. Dort begegnet sie eines Abends Nathaniel, einem seltsam gekleideten Jungen. Er scheint der Einzige zu sein, der sie versteht. Aber er bleibt merkwürdig auf Distanz. Als Amber den Grund dafür erfährt, zieht es ihr den Boden unter den Füßen weg : Nathaniel stammt aus einer anderen Zeit und die beiden können niemals zusammenkommen. Doch in dieser ganz besonderen Nacht versuchen die beiden das Unmögliche ...

In dieser ganz besonderen Nacht verschwimmen die Grenzen zwischen Leben und Tod ...

Meine Meinung :

Der Klappentext klingt meiner Meinung nach sehr vielversprechend - und man wird nicht enttäuscht. Nachdem ich immer mal wieder mit dem Gedanken gespielt habe mir das Buch zu kaufen, habe ich beschlossen mir erst einmal die Leseprobe herunter zu laden. Gleich nach dem ersten Absatz war klar: Ich muss dieses Buch lesen !

Erstmal zu Anfang - Das Buch ist der Wahnsinn ! Es ist in übersichtlich kleine (manchmal auch lange) 87 »Unterkapitel« und 4 »Überkapitel« eingeteilt.
Es ist sehr schön geschrieben, lässt sich flüssig und angenehm lesen (ich glaube der Schreibstil Vosseler's hat es mir angetan), vor allem aber ist die Atmosphäre so authentisch beschrieben, dass man praktisch nach San Francisco » gebeamt « wird. Dadurch, das die Autorin alles haargenau beschreibt, wirkt das ganze noch lebensechter und man kann sich die kleinen Erker oder sie Straße der » Painted Ladies« sehr genau vorstellen. Die Idee ist wirklich super, so etwas bekommt man nicht alle Tage zu lesen. Im Mittelpunkt der Geschichte stehen Themen wie Verlust, Liebe, Tod und Leben, aber auch die Themen Diesseits und Jenseits sowie Reue werden in Betracht gezogen.
Man kann wirklich mit den Charakteren mitfühlen, was durch die verschiedenen Ich-Perspektiven nur noch verstärkt wird. An einigen Stellen war die Geschichte einfach so wunderschön traurig, aber trotzdem so voller Liebe, das es mir die Tränen in die Augen getrieben hat. - Bestimmt hing das mit der Wortwahl der Autorin zusammen, die einfach nur passend war.
Die gesamte Handlung wird durch den Tod von Amber's Mutter überschattet. Gleich zu Anfang wird man in ihre Situation eingeführt. Zuerst beschreibt Amber, was ihr durch den Kopf ging als sie starb (siehe oben) und dann den Friedhof, auf welchem ihre Mutter nach einem verlorenen Kampf mit einem Hirntumor ruht. Es wirkt sehr melancholisch.
Die Liebesgeschichte zwischen Amber und Nathaniel kommt auch nicht zu kurz. Zwar dauert es ein wenig bis die Handlung um die beiden etwas an fahrt gewonnen hat, ist danach aber nicht mehr zu stoppen und wird von Seite zu Seite romantischer aber auch dramatischer. Mehr will ich dazu nicht sagen, bevor ich vollends ins schwärmen für diese tolle Geschichte komme.


»Wenn man stirbt, so heißt es, zieht das ganze Leben an einem vorbei. Aber als ich starb, war es nur die Erinnerung an das letzte Jahr, die durch mich hindurchschoss. Zwölf Monate, die alles auf den Kopf stellten, was ich über das Leben und den Tod und die Dinge dazwischen zu wissen glaubte. Das Jahr, das kurz nach meinem sechzehnten Geburtstag im Dezember begann und an dessen Ende mein Herz aufhörte zu schlagen.«
Seite 7 / Zeile 1-7 

»Seine Augen waren grün. Ein tiefes, warmes Grün, fast Oliv. Wie Laub im Spätsommer, kurz bevor es sich zu verfärben beginnt. Das war das erste, was mir durch den Kopf schoss; dann sog ich scharf die Luft ein und fuhr hoch.«
Seite 137 / Zeile 1 - 4

Buchtrailer :



Cover :

Wenn man sich das Cover des Buches anschaut, wird der Blick erst einmal auf den Mond gerichtet, der sich sehr von seinem blauen Untergrund abzuheben scheint. Im Mond stehen zwei Jugendliche, ein Mädchen und ein Junge, von denen sich eine Art Nebel löst. Der Titel des Buches ist in einem etwas dunkleren Blau von dem sonstigen Cover abgehoben, wobei »ganz besonderen« nochmals ganz besonders hervorgehoben wurde, indem man die Schriftart auf Kursiv geändert hat.

Fazit :

Tolle Charaktere, tolle Grundidee, perfekt umgesetzt. - Ich habe nicht daran auszusetzen.
Emotional, traurig und herzzerreißend - Ein Buch, das mir das Herz geöffnet hat. Ich kann es euch nur empfehlen ! Kauft es euch ;-)
Eines meiner Lieblingsbücher ! 

Liebe Grüße 
Daria



2 Kommentare

  1. Hei (:
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